Grundstück bewerten
Aktualisiert: 17.02.2026

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Ermitteln Sie den Wert Ihres Grundstücks in wenigen Minuten. Basierend auf Bodenrichtwert, Lage und Bebaubarkeit.

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Aktuelle Bodenrichtwerte

Was ist eine Grundstücksbewertung?

Eine Grundstücksbewertung ermittelt den aktuellen Marktwert eines unbebauten oder bebauten Grundstücks. Der Bodenwert bildet die Grundlage für Kaufentscheidungen, Erbschaftsangelegenheiten und Finanzierungen.

Im Gegensatz zur Immobilienbewertung, bei der auch Gebäude berücksichtigt werden, konzentriert sich die Grundstücksbewertung ausschließlich auf den Wert des Grund und Bodens. Der Bodenrichtwert dient dabei als zentrale Referenz, wird jedoch durch individuelle Faktoren wie Zuschnitt, Erschließung und Bebaubarkeit angepasst.

Faktoren der Grundstücksbewertung

Diese Kriterien bestimmen den Wert Ihres Grundstücks

Lage & Standort

Die Lage ist der wichtigste Wertfaktor. Mikrolage (direktes Umfeld, Nachbarschaft) und Makrolage (Stadt, Region) beeinflussen den Grundstückspreis maßgeblich.

Größe & Zuschnitt

Die Grundstücksgröße in Quadratmetern und der Zuschnitt (rechteckig, verwinkelt) bestimmen die Nutzungsmöglichkeiten und damit den Wert.

Bebaubarkeit

Der Bebauungsplan regelt, was auf dem Grundstück gebaut werden darf: Wohnbebauung, Gewerbe, Geschosszahl und Grundflächenzahl (GRZ/GFZ).

Erschließung

Der Erschließungsgrad gibt an, ob Anschlüsse für Wasser, Abwasser, Strom, Gas und Telekommunikation vorhanden sind. Voll erschlossene Grundstücke sind wertvoller.

Bodenbeschaffenheit

Die Tragfähigkeit des Bodens, Grundwasserstand und mögliche Altlasten beeinflussen den Grundstückswert erheblich.

Infrastruktur

Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitangebote steigern den Grundstückswert.

Was ist der Bodenrichtwert?

Der Bodenrichtwert ist ein durchschnittlicher Lagewert für den Boden, der von den örtlichen Gutachterausschüssen für Grundstückswerte ermittelt wird. Er basiert auf tatsächlich gezahlten Kaufpreisen und wird in Euro pro Quadratmeter angegeben.

Gutachterausschüsse werten alle notariellen Kaufverträge in ihrem Zuständigkeitsbereich aus und veröffentlichen die Bodenrichtwerte mindestens alle zwei Jahre. Diese Werte sind öffentlich einsehbar und dienen als wichtige Orientierung für die Grundstücksbewertung.

Wichtig: Der Bodenrichtwert ist ein Durchschnittswert für eine Bodenrichtwertzone. Der tatsächliche Wert eines konkreten Grundstücks kann je nach individuellen Eigenschaften davon abweichen.

Bodenrichtwert verstehen

  • Ermittelt durch Gutachterausschüsse
  • Basiert auf echten Verkaufspreisen
  • Angabe in Euro pro Quadratmeter
  • Mindestens alle 2 Jahre aktualisiert
  • Öffentlich einsehbar (BORIS)

Wann brauchen Sie eine Grundstücksbewertung?

In diesen Situationen ist eine professionelle Wertermittlung sinnvoll

Verkauf oder Kauf

Beim Verkauf eines Grundstücks benötigen Sie eine realistische Preisvorstellung. Auch als Käufer sollten Sie den Marktwert kennen, um einen fairen Preis zu verhandeln.

Erbschaft & Schenkung

Für die Berechnung der Erbschafts- oder Schenkungssteuer wird der Grundstückswert benötigt. Das Finanzamt ermittelt einen Wert, der oft von professionellen Gutachten abweicht.

Scheidung & Trennung

Bei einer Scheidung muss das gemeinsame Vermögen aufgeteilt werden. Eine neutrale Grundstücksbewertung bildet die Basis für einen fairen Zugewinnausgleich.

Finanzierung

Banken benötigen für Baufinanzierungen eine Wertermittlung des Grundstücks zur Bestimmung des Beleihungswertes. Eine erste Einschätzung erleichtert Finanzierungsgespräche.

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Häufig gestellte Fragen zur Grundstücksbewertung

Antworten auf die wichtigsten Fragen

Wie wird der Wert eines Grundstücks ermittelt?

Der Grundstückswert wird primär über den Bodenrichtwert bestimmt, der von lokalen Gutachterausschüssen festgelegt wird. Zusätzlich fließen Faktoren wie Lage, Größe, Zuschnitt, Bebaubarkeit, Erschließungsgrad und Infrastruktur in die Bewertung ein.

Was ist der Bodenrichtwert?

Der Bodenrichtwert ist ein durchschnittlicher Lagewert für Grundstücke in einer bestimmten Zone, der von Gutachterausschüssen auf Basis tatsächlicher Verkaufspreise ermittelt wird. Er dient als wichtige Orientierung für die Grundstücksbewertung und wird in Euro pro Quadratmeter angegeben.

Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückswert?

Die wichtigsten Faktoren sind: Lage (Mikro- und Makrolage), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit laut Bebauungsplan, Erschließungsgrad (Wasser, Strom, Gas, Abwasser), Bodenbeschaffenheit, Altlasten, sowie die Infrastruktur und Verkehrsanbindung.

Wann brauche ich eine Grundstücksbewertung?

Eine Grundstücksbewertung ist sinnvoll bei Verkauf oder Kauf eines Grundstücks, für Erbschafts- und Schenkungssteuer, bei Scheidung und Vermögensaufteilung, für Finanzierungsgespräche mit Banken, sowie zur Ermittlung des Beleihungswertes.

Wie lange dauert eine Online-Grundstücksbewertung?

Mit unserem Online-Service erhalten Sie eine erste Werteinschätzung Ihres Grundstücks innerhalb von 5 Minuten. Sie geben die relevanten Daten ein und unser System analysiert diese anhand aktueller Marktdaten und Bodenrichtwerte.

Was kostet eine Grundstücksbewertung?

Die erste Online-Werteinschätzung ist kostenlos. Für einen detaillierten PDF-Report mit umfassender Analyse zahlen Sie einmalig 9,90 Euro. Ein offizielles Verkehrswertgutachten durch einen Sachverständigen kostet dagegen mehrere hundert Euro.

Bereit für Ihre Grundstücksbewertung?

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